Fressball ist ein rundenbasiertes Online-Strategie- und Sportspiel mit gleichzeitigen Zügen, dies bedeutet, dass sich zwei Spieler direkt gegenüberstehen. Jeder gibt seinen Fressballern Anweisungen und diese werden simultan ausgeführt.
Anweisungen sind dazu da, dem Fressballer für die kommende Runde eine Handlungsaktion zuweist. Maximal können pro Fressballer drei Anweisungen gegeben werden. Wenn man jetzt zwei Wasserbefehle gibt, dann sprintet mein Fressballer los und kommt auf dem Spielfeld sehr weit, ohne sich um den Ball oder um seine Umgebung zu kümmern. Wenn ich nun an Stelle eines der Wasserbefehle einen Feuerbefehl gebe, dann rennt er zwar weniger schnell, aber wenn ihm der Ball über den Weg läuft, dann wird er versuchen, ihn aufzunehmen. Und wenn jemand versucht, ihn daran zu hindern, dann ist er in der Lage, den Schlägen auszuweichen.

Im Fressball gibt es 4 Befehle.
Zuerst gibt es da die Luftbefehle. Mit der Luft ist die Geschicklichkeit verbunden. Mit diesem Befehl könnt ihr den Ball werfen, ihn auffangen, sobald man ihn euch zuwirft oder ihn aufnehmen, wenn er auf dem Boden liegt. Wenn ihr einen Luftbefehl erteilt, dann erscheint ein neuer Button in Form eines Fressballs im Befehlsmenü. Indem ihr diesen Fressball verschiebt und auf einen eurer Spieler ablegt, definiert ihr die Flugbahn eines Passes. Denkt daran, dass ihr einen Passbefehl erteilen könnt, auch wenn ihr nicht in Ballbesitz seid, aber meint, dass ihr ihn beim nächsten Spielzug bekommt. Natürlich könnt ihr während einer Phase mehrere Pässe durchführen.
Jetzt kommen wir zu den Erdbefehlen. Das Prinzip der Erdbefehle ist es ganz einfach, ihr haut drauf. Es handelt sich hierbei um eine aggressive Einstellung, die Kämpfe entfacht. Je nachdem, ob ihr einen Gegner im Visier habt oder nicht und je nachdem, welche Befehle euer Gegner erhalten hat, wird die Art des Kampfes anders sein.
Wasser bedeutet Geschwindigkeit. Mit Wasserbefehlen rennt ihr schneller und weiter und handelt auch dementsprechend rascher. Wenn ihr zuerst angreifen wollt, dann ist es von Nutzen, mindestens einen Wasserbefehl unter euren Erdbefehlen zu haben. Wenn ihr übrigens Wasserbefehle einsetzt, dann sind die Chancen, bei Eintritt in der orangefarbenen Gefahrenzone hinzufallen viel geringer.
Zu guter Letzt, das Feuer. Das Feuer gehört zum Bereich der Reflexe. Feuerbefehle geben euch die Möglichkeit, Schlägen auszuweichen, die euch ein Gegner verabreicht. Ihr könnt versuchen, einen gegnerischen Pass abzufangen, wenn ihr euch in seiner Flugbahn befindet und ihr könnt einen Ball vom Boden aufnehmen.

Gut, ihr habt nun jedem eurer Fressballer ein besonderes Verhalten zugewiesen. Jetzt zeigt ihr ihnen ihren neuen Zielort an. Dazu verschiebt und versetzt ihr eure Fressballer ins gewünschte Feld. Wenn ihr einen anderen Fressballer anvisiert, dann erscheint eine kleine Benutzeroberfläche, die euch fragt, ob ihr das Feld oder den Fressballer anzielt. Wenn ihr den Fressballer wählt, dann passt sich die Laufbahn eures Fressballers während der Ausführungsphase der Position des von euch angegebenen Ziels an und versucht es so schnell wie möglich zu erreichen.
Wenn ihr euren Positionspfeil auf ein Feld gezielt habt, auf dem sich der Ball befindet, dann habt ihr die Möglichkeit, den Fressball anzuzielen. Eure Laufbahn passt sich dann der des Fressballs an, wenn dieser zum Beispiel aufgenommen oder geworfen wird.
Jede Klasse besitzt verschiedene Eigenschaften und Besonderheiten. Diese Eigenschaften spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den Erfolg oder das Scheitern einer Aktion zu berechnen. Einer Eniripsa einen Erdbefehl zu geben, ist nicht das Optimalste. Es liegt an euch, den Fressballer zu wählen, der für eure Handlungen am besten geeignet ist.
Außerdem verfügt jede Klasse über einen ganz besonderen, ihr eigenen Befehl. Der Einsatz dieses Befehls zwingt den Fressballer während der Runde unbeweglich zu bleiben, während seine Mitstreiter oder Gegner von einer besonderen Auswirkung betroffen sind. Die Beschreibung der Auswirkungen der jeweiligen Klassen in den Klassenbeschreibungen.